Zusätzlich zur ersten Befundaufnahme werden Kieferabdrücke, eine Übersichtsröntgenaufnahme und Fotos gemacht. Im zahntechnischen Labor wird eine Planungsschablone hergestellt, die auf dem Modell die möglichen Implantatpositionen simuliert. Beim zweiten Termin wird der Patient mit dieser Schablone mittels eines Volumentomographen oder Computer- Tomographie (CT) gescannt.

 
 
   
   

 

Mit diesen Aufnahmen (Schichtaufnahmen) wird das Knochenvolumen, die geplante Implantatposition und das Ausmaß eventueller Knochenaufbaumaßnahmen bestimmt.

Erst dann kann ein definitiver Kostenvoranschlag erstellt werden. In den meisten Fällen werden beim dritten Termin die Implantate eingesetzt. Die folgenden Termine sind sehr unterschiedlich. Es gibt Fälle, bei denen der Patient unmittelbar während der Operation schon ein fest sitzendes Zahnprovisorium eingesetzt bekommt. In vielen Fällen muss aber nach einer Einheilzeit von mehreren Wochen bis Monaten eine weitere Operation stattfinden, um die Implantate, die unter dem Zahnfleisch in Ruhe einheilen, wieder freizulegen. Daran anschließend müssen Abdrücke, Anpassung und Einproben wie bei einer normalen zahntechnischen Arbeit erfolgen.

 

 
   
   
   
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Wie läuft das ganze Verfahren ab?